Wir basteln uns ein Männer-Klo!

Männer lieben das Besinnliche. Abgeschiedenheit, Ruhe, Gelegenheit zur Meditation - all dies begegnet dem Mann auf einem ungewöhnlichen Ort: der Toilette. Gleich ob 2er-Beziehung oder Großfamilie, hier ist Einsamkeit gesellschaft toleriert - niemand wird ihn belästigen, solange er sich in den entsprechenden Räumlichkeiten aufhält. Statistische Untersuchungen haben ergeben, daß die Verweildauer von Männern auf der Toilette bei Ehekrisen zunimmt! Wie auch immer: Sollten wir uns da den Platz nicht etwas gemütlicher einrichten? "Herberts Männerseiten" zeigen in Zusammenarbeit mit "Tool-Time", wie das geht.

Das nötige Zubehör ist schnell besorgt. Im Baumarkt erhalten Sie die Metallverstrebungen, die Sie zu dem oben abgebildeten Grundgerüst zusammenbauen. Für Fußstütze bzw. Rückenteil können Sie entweder die entsprechenden Teile eines sog. "Fernsehsessels" verwenden. Oder Sie schauen sich einmal bei einem Lieferanten von Zahnarztzubehör um. Genügend Fächer für Literatur - ja, Männer sind begeisterte Leser! - sollten natürlich immer vorhanden sein. Das Radio spielt kleine beschwingte Stücke oder hält einem mit den Nachrichten auf dem neuesten Stand. Sehr hübsch: die Juke-Box aus den 50er Jahren! Das gibt der Sache den nötigen Stil. Und so gemütlich ist sitzt man dann:

Vorbei die Zeiten, in denen es schon nach 30 Minuten ungemütlich wurde. Sie werden für Ihre Arbeit durch einen hohen Sitzkomfort belohnt, der auch stundenlange Sitzungen zum Vergüngen werden läßt!

Und noch etwas: Wenn Sie etwas tiefer in die Tasche greifen können, dann ist folgende Ergänzung zu empfehlen:

Bauen Sie hinter dem Spiegel einen kleinen Fernseher ein, vielleicht auch ein paar Lautsprecher und unter dem Waschbecken eine Minibar. So können Sie das nächste Fußballspiel zusammen mit Freunden ungestört auf Ihrer Toilette genießen.

Ja - glauben Sie mir: Ihr Männer-Klo wird Eindruck machen!

Gelungenes Beispiel:

Bravo! Günther L. aus Bielefeld versteht es, Beruf und Vergnügen unter einen Hut zu bringen. Mit einfachen Mitteln hat er die Idee des "Männerklos" in die Tat umgesetzt. Weiter so, Günther!

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